Porzi-Areal Luftaufnahme

Erlebnisort Ofenhalle

Kernstück des industriegeschichtlich wertvollen Porzi-Areals ist die denkmalgeschützte Ofenhalle. Sie soll als Magnet für das Porzi-Areal einer publikumsintensiven Nutzung zugeführt werden, wobei anzustreben ist, dass wechselseitig ein Mehrwert entsteht.

Die künftige Nutzung der Ofenhalle, die kulturgeschichtlich und als Location von herausragender Bedeutung für das Areal ist, stellt gleichzeitig aber auch einige Herausforderungen an einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb dar. So hat Langenthal bereits mehrere grössere Hallen, die für Kongresse, Kultur, Events etc. genutzt werden können – ein reines Konkurrenzprodukt zum bereits bestehenden Angebot macht also keinen Sinn. Aber auch eine Ertüchtigung über die Bestandespflege hinaus, auf Vorrat – also ohne ein entsprechendes Nutzungs- und Betriebskonzept sowie gewisse wirtschaftliche Garantien – erscheint derzeit insbesondere für die Ofenhalle nicht sinnvoll.

Während rund zwei Jahren sollen nun erste Test-Betriebe in der Ofenhalle während den verschiedenen Jahreszeiten und parallel zu anderen lokalen und regionalen Veranstaltungen ermöglicht werden. Ziel ist es, zu erfahren, welche Erwartungen hinsichtlich der künftigen Nutzung der Ofenhalle bestehen, welche Bedürfnisse damit einhergehen und welche Inhalte realistisch sind. Es handelt sich hierbei um eine opportunistisch angelegte Zwischennutzung, welche sinnvollerweise auf eine spätere Fixnutzung abgestimmt werden sollte.

Gartenoper als Primeur

Anlässlich des vergangenen Tages der offenen Tür, vom 27. April, hat die Eigentümerin Ducksch Anliker die Ofenhalle erstmals für die Bevölkerung geöffnet. Als erste Eventreihe findet vom 19. Juni bis 6. Juli 2024 die im Oberaargau bestens bekannte Gartenoper statt.

Weitere interessierte Kunstaussteller, Eventveranstalter, Pop-up-Anbieter etc. und natürlich die Bevölkerung sind eingeladen, ihre konkreten Umsetzungspläne oder Konzeptideen hier online einzugeben (weiter unten das Formular dazu). Alle Ideen sind erlaubt.

Neuer Showroom der Porzellanfabrik

Mit ihrer mehr als 125-jährigen Geschichte hat die Porzellanfabrik Langenthal AG bis heute einen überaus prägenden Einfluss auf das Entwicklungsbild des Porzi-Areals. Auch wenn am heutigen Standort kein Porzellan mehr produziert wird, beschäftigt das Unternehmen in Langenthal nach wie vor rund 16 Arbeitnehmende und begrüsst täglich viel Laufkundschaft in ihren Verkaufsräumlichkeiten.

Nun hat die Porzellanfabrik Langenthal AG einen Grossteil ihrer ungenutzten Flächen bereinigt und ist umgezogen. Und zwar ebenfalls in die denkmalgeschützte Ofenhalle. Als CEO der Ducksch Anliker Gruppe, welche Haupteigentümerin des Porzi-Areals ist, freut sich Gian Kämpf sehr über das Bekenntnis der tschechischen Besitzergruppe zum Standort Langenthal: "Die Porzellanfabrik Langenthal produzierte auf dem Porzi-Areal rund hundert Jahre lang das bekannte Langenthaler Geschirr, das in vielen Schweizer Gastrobetrieben und Haushalten verwendet wurde und noch heute verwendet wird. Das Areal war ein wichtiger Produktionsstandort und hat eine reiche Geschichte. Die emotionale Verbundenheit der Langenthaler Bevölkerung zur "Porzi" ist gross. Wir freuen uns, dass das Unternehmen am Standort Langenthal festhält", gibt Kämpf zu verstehen.

Was willst du in der Ofenhalle erleben?

Lass deinen Ideen freien Lauf. Deine Idee für die Ofenhalle von morgen:

 

*
*
*
*
Anmelden